Tagesfahrt nach Bremen

Am 19. August 2017 stand die erste Tagesfahrt des Ortsclubs auf dem Programm. Nach der Anfahrt mit einem Gruppenticket der Deutschen Bahn haben neun Clubmitglieder und fünf Gäste zunächst ein gemütliches Café auf dem Domplatz in der Hansestadt angesteuert, um das gemütliche Beisammensein an dem Ausflugstag zu unterstreichen. Die Gäste erhielten zur Erinnerung an die Tagesfahrt und an den OC Aller-Weser vom Vorsitzenden ein kleines Präsent.

Der OC-Vorsitzende Georg Rolink hatte eigens für den Ausflug alle Programmpunkte in einem Ablaufplan dargestellt. Um 13:15 Uhr hatten sich die Reisenden mit dem Gästeführer am Roland, einem der bekanntesten Wahrzeichen Bremens, verabredet.

Gästeführer Pierre Demirel

Die Reisegruppe hatte eine zweistündige Stadtführung unter dem Thema „Bremens düstere Seiten“ gebucht. Nach der Begrüßung am Roland übernahm der Gästeführer Pierre Demirel die Regie der Gruppe und verstand es, mit Begeisterung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  in die spannenden Geschichten mitzunehmen.

Am Startpunkt hatten die Mitglieder und Gäste des Ortsclubs u. a. auch erfahren, dass der Roland vor dem Bremer Rathaus von Anfang an eine Symbolfigur für die „Freiheiten“ und Rechte der Stadt ist. Seit 2004 stehen das Rolandwahrzeichen und das Rathaus der Stadt Bremen auf der UNESCO-Welterbeliste.

Der Roland, eines der bekanntesten Wahrzeichen von Bremen

Bei dem Rundgang ging es auf die Spuren der schaurig und spannenden Geschichten der historischen Innenstadt. Wer war Gesche Gottfried? Was hat es mit dem Spuckstein auf sich? Noch düsterer wurde es dann, als die Reisegruppe den Bleikeller besuchte. Auch hier hat der Gästeführer sehr lebendig und zugleich würdevoll die Geschichten rund um die mumifizierte Totenruhe vorgetragen.

Das Gerichtshaus mit der wechselvollen Geschichte und der Besuch der Dokumentationsstätte „Gefangenenhaus Ostertorwache“ waren weitere Stationen des sehr kurzweiligen Stadtrundgangs. Das Gebäudes, in dem die Dokumentationsstätte untergebracht ist, ist als Wilhelm-Wagenfeld-Haus bekannt. Im hinteren Gebäudeteil wird die Geschichte des Hauses bewahrt und aufgearbeitet, das 168 Jahre als Gefängnis diente. Insbesondere wurde vom Gästeführer die Nutzung während des Nationalsozialismus beleuchtet.

Um 20:00 Uhr erreichte das Schiff den Anleger an der Reeperbahn in Verden und alle Ortclubmitglieder und deren Gäste konnten als Tagesresümee einen sehr schönen und geselligen Tagesausflug verbuchen. Bilder: Christian Sterzik und Georg Rolink

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